Zum Inhalt springen

Kostenlos · Nichts wird hochgeladen

Metadaten aus Bildern entfernen

Sehen Sie alles, was in Ihrem Foto versteckt ist — GPS-Koordinaten, die Seriennummer Ihres Geräts, den Moment, in dem Sie dort waren — und löschen Sie es online im Browser, ohne ein einziges Pixel neu zu komprimieren.

JPG · PNG · WEBP · AVIF · HEIC · GIF · TIFF · MP4 · MOV

01

Nie hochgeladen

Es gibt keinen Server, auf den etwas hochgeladen werden könnte. Öffnen Sie den Netzwerk-Tab und sehen Sie zu — nichts verlässt Ihr Gerät. Installieren Sie die Seite, und sie funktioniert auch ohne Netzwerk weiter.

02

Nie neu kodiert

Wir bearbeiten den Container, nicht das Bild. Die komprimierten Pixeldaten werden Byte für Byte übernommen, das Bereinigen kostet Sie also keinerlei Qualität.

03

Geprüft, nicht versprochen

Nach jedem Durchlauf lesen wir die fertige Datei komplett neu ein, listen auf, was übrig ist, und vergleichen jedes Pixel mit dem Original. Den Nachweis können Sie herunterladen.

So funktioniert es

Die meisten Werkzeuge speichern Ihr Foto neu. Wir schreiben die Hülle um und lassen das Bild in Ruhe.

  1. 01

    Den Container lesen

    Wir gehen die Struktur der Datei selbst durch — JPEG-Markersegmente, PNG-Chunks, ISOBMFF-Boxen — und finden jeden Block, der Metadaten statt Pixel enthält.

  2. 02

    Alles zeigen

    Jedes Feld wird danach gruppiert, was es preisgibt, von GPS-Koordinaten bis zu Objektiveinstellungen, mit einer verständlichen Erklärung des Risikos.

  3. 03

    Verlustfrei entfernen

    Die Metadatenblöcke fallen weg, die Pixeldaten werden unverändert übernommen. Nichts wird dekodiert, also verschlechtert sich auch nichts.

  4. 04

    Das Ergebnis prüfen

    Die fertige Datei wird von Grund auf neu geparst. Wir melden, was übrig bleibt, und weisen nach, dass die Pixel unverändert sind.

Die vollständige technische Beschreibung finden Sie unter So funktioniert es.

Was wirklich darin steckt

Ein Handyfoto enthält typischerweise all das hier.

GPS-Koordinaten
Breite, Länge und Höhe, meist auf wenige Meter genau. Genug, um eine Wohnadresse zu bestimmen.
Geräte-Seriennummer
Eine eindeutige Kennung, die jedes Foto verknüpft, das Sie je mit dieser Kamera oder diesem Handy gemacht haben.
Eingebettetes Vorschaubild
Eine kleine Kopie des Originals, erzeugt vor Ihrer Bearbeitung. Sie kann noch zeigen, was Sie zugeschnitten oder unkenntlich gemacht haben.
Genauer Zeitstempel
Datum, Uhrzeit und Zeitzone auf die Sekunde genau — eine Aufzeichnung, wo Sie wann waren.
Bearbeitungsverlauf
Welche Software die Datei angefasst hat, manchmal samt vollständiger Kette aus Programmen und Versionen.
KI-Generierungsdaten
Prompts, Seeds, Modellnamen, Sampler-Einstellungen und C2PA-Nachweise, die KI-Bildwerkzeuge hinterlassen.

Der Unterschied

Im Vergleich zu einem üblichen Online-Metadaten-Entferner.

EigenschaftÜbliches WerkzeugDieses Werkzeug
Dateien verlassen Ihr GerätOft jaNie
Pixelqualität nach dem BereinigenNeu komprimiertByte-identisch
Nachweis, dass die Datei sauber istEine ErfolgsmeldungNeu geparst und berichtet
Unterstützte FormateEin oder zweiSieben Bild-, zwei Videoformate
StapelverarbeitungManchmalUnbegrenzt, mit ZIP-Export
DateigrößenlimitOft 10–50 MBDer Speicher Ihres Geräts
Funktioniert offlineNeinJa, einmal installiert

„Übliches Werkzeug“ beschreibt das gemeinsame Muster verbreiteter kostenloser Metadaten-Entferner, nicht eine einzelne Seite. Vergleiche im Einzelnen stehen in den Ratgebern.

Verständlich erklärt

Was ein Metadaten-Entferner tatsächlich tut.

Jedes Foto ist zwei Dinge zugleich: ein Bild und ein schriftliches Protokoll der Umstände, unter denen es entstanden ist. Ein Metadaten-Entferner löscht den zweiten Teil und lässt den ersten unangetastet. Dieses Protokoll steckt in drei sich überschneidenden Standards — EXIF, IPTC und XMP — und zusammen enthalten sie Ihre GPS-Koordinaten, die Seriennummer Ihrer Kamera, die exakte Sekunde der Aufnahme, die Software, mit der Sie bearbeitet haben, und sehr oft Ihren Namen.

Nichts davon ist sichtbar, wenn Sie das Bild ansehen. Alles davon reist mit der Datei mit, wenn Sie sie per E-Mail schicken, in einem Messenger versenden oder einem Kunden übergeben.

Ein kostenloser Online-Metadaten-Entferner, der nichts hochlädt

Dies ist ein Online-Werkzeug im wörtlichen Sinne: Es liegt unter einer Webadresse, und es gibt nichts zu installieren. Es ist aber kein Upload-Dienst. Es existiert kein Endpunkt, der Ihr Foto entgegennimmt. Jedes Byte wird von Code gelesen, geparst und neu geschrieben, der in Ihrem eigenen Browser läuft.

Dieser Unterschied hat praktische Folgen. Es gibt kein Dateigrößenlimit, weil es keinen Upload gibt, der in eine Zeitüberschreitung laufen könnte. Es gibt keine Warteschlange, weil es keinen gemeinsam genutzten Server gibt. Und es gibt keine Aufbewahrungsrichtlinie, der Sie vertrauen müssten, weil wir nie eine Datei erhalten, die wir aufbewahren könnten. All das können Sie selbst nachprüfen: Öffnen Sie den Netzwerk-Tab Ihres Browsers und bereinigen Sie ein Bild — Sie werden keine Anfragen sehen. Installieren Sie die Seite und schalten Sie Ihr Netzwerk ab; sie funktioniert weiter.

Was Ihre Fotos tatsächlich mit sich tragen

Die Felder, auf die es ankommt, grob geordnet danach, wie viel sie preisgeben:

  • GPS-Koordinaten. Breite, Länge und meist die Höhe, auf wenige Meter genau, oft samt der Himmelsrichtung, in die die Kamera zeigte. Das verrät jemandem nicht Ihre Stadt. Es verrät ihm das Gebäude und ungefähr das Stockwerk.
  • Seriennummern von Gerät und Objektiv. Eindeutige Kennungen, die in jedes Bild dieser Kamera geschrieben werden — eine dauerhafte Verbindung zwischen allen Fotos, die Sie je gemacht haben, selbst über Konten hinweg, die sonst nichts gemeinsam haben.
  • Das eingebettete Vorschaubild. Kameras speichern eine kleine Vorschau im EXIF-Block. Manche Bildbearbeitungen erzeugen sie nach dem Bearbeiten neu, viele nicht. Wenn Sie jemanden herausgeschnitten haben und die Vorschau nicht erneuert wurde, steckt der ursprüngliche Bildausschnitt noch in der Datei.
  • Namen und Copyright. Bildbearbeitungsprogramme fragen einmal bei der Einrichtung nach Ihrem Namen und schreiben ihn danach in alles, was Sie exportieren.
  • Bearbeitungsverlauf. XMP speichert eine Dokumentkennung, die das Speichern überdauert, dazu eine Kette, welche Programme die Datei wann angefasst haben.

Verlustfreies Entfernen — genau hier scheitern die meisten Werkzeuge

Es gibt zwei Wege, einen Metadaten-Entferner zu bauen. Der einfache: das Bild auf ein Canvas zeichnen und exportieren — drei Zeilen Code, und die Metadaten verschwinden, weil Canvas keine Metadaten kennt. Dabei wird Ihr Foto aber auch dekodiert und neu kodiert, Sie bekommen also eine Neukomprimierung Ihres Originals statt Ihres Originals ohne die Tags. Machen Sie das zweimal, summiert sich der Verlust.

Der schwierige Weg besteht darin, das Dateiformat zu verstehen. Bildcontainer halten das komprimierte Bild und die Metadaten an getrennten Stellen; wer die Struktur lesen kann, kann das eine entfernen, ohne das andere anzufassen. Genau das tut dieses Werkzeug, mit einem eigenen Parser je Format: JPEG-Markersegmente, PNG-Chunks, WebP-RIFF-Chunks, TIFF-Verzeichnisse und die ISO-Box-Struktur hinter HEIC, AVIF, MP4 und MOV.

Das Ergebnis: Das Bereinigen kostet Sie nichts. Nach jedem Entfernen wird die fertige Datei von Grund auf neu geparst, um aufzulisten, was übrig ist, und beide Dateien werden dekodiert, damit jedes Pixel mit dem Original verglichen werden kann. Wenn das Werkzeug null veränderte Pixel meldet, ist das eine Messung auf Ihrem Rechner, keine Behauptung. Hier steht die vollständige technische Beschreibung.

Formate — und Metadaten stapelweise aus ganzen Ordnern entfernen

Bilder: JPG und JPEG, PNG, WebP, AVIF, HEIC, GIF und TIFF. Video: MP4 und MOV — ein Handyclip trägt GPS-Koordinaten und Ihr Gerätemodell genauso mit sich wie ein Foto, deshalb gibt es einen eigenen Video-Metadaten-Entferner für Aufnahmen wie für Standbilder.

Dateien werden an ihren Magic Bytes erkannt, nicht an der Endung; ein PNG, das jemand in .jpg umbenannt hat, wird also trotzdem korrekt behandelt. Wenn Sie eine ganze Kamerarolle statt eines einzelnen Fotos haben: Der Stapel-Metadaten-Entferner nimmt so viele Dateien, wie Sie ablegen möchten, verarbeitet sie nacheinander, damit der Speicherverbrauch flach bleibt, und gibt sie als ein einziges ZIP zurück. Es gibt keine Grenze von zwanzig Dateien, weil kein Server für die Arbeit bezahlt.

KI-Bilder, C2PA-Nachweise und ChatGPT

KI-Generatoren hinterlassen eine eigene Spur. Stable-Diffusion-Oberflächen schreiben den vollständigen Prompt, den negativen Prompt, den Seed, den Sampler und den Modell-Hash in PNG-Text-Chunks, lesbar in jedem Texteditor. Midjourney, DALL·E und Adobe Firefly schreiben Generatornamen in EXIF- und XMP-Felder. Bilder aus ChatGPT, DALL·E 3 und Sora tragen einen kryptografisch signierten C2PA-Nachweis darüber, dass sie mit KI erzeugt wurden.

Der KI-Metadaten-Entferner macht das alles sichtbar, und für ChatGPT-Bild-Metadaten gibt es eine eigene Seite. Zwei ehrliche Hinweise. Das Entfernen von Metadaten macht ein Bild nicht unerkennbar als KI-Bild — Klassifikatoren arbeiten an den Pixeln, und unsichtbare Wasserzeichen überstehen das Entfernen von Metadaten vollständig. Und mehrere Plattformen verlangen, dass KI-Inhalte gekennzeichnet werden; die Transparenzpflichten aus Artikel 50 der KI-Verordnung der EU gelten ab dem 2. August 2026. Wir zeigen Ihnen, was in Ihrer Datei steckt, und entfernen es auf Wunsch. Wir helfen Ihnen nicht dabei, KI-Arbeit als etwas auszugeben, was sie nicht ist — deshalb verändert dieses Werkzeug auch Ihre Pixel nicht, um Detektoren auszutricksen.

Für wen das gedacht ist

  • Fotografinnen, Fotografen und Lifestyle-Blogger, die Shootings veröffentlichen, ohne die Adresse eines Heimstudios oder die Seriennummer eines Kameragehäuses mitzusenden.
  • Alle, die ein zu Hause aufgenommenes Foto teilen — ein Haustier auf dem Sofa, eine Pflanze auf der Fensterbank. Sie wirken harmlos und tragen auf wenige Meter genaue Koordinaten.
  • Journalistinnen und Rechercheure, die Bilder von Quellen bearbeiten, bei denen der eingebettete Standort auf keinen Fall weitergereicht werden darf.
  • Händler und Agenturen, die zugelieferte Bilder erneut veröffentlichen — dort werden fremde Metadaten still und leise zu Ihrem Offenlegungsproblem.

Kostenlos, ohne den üblichen Haken

Kein Konto, kein Wasserzeichen, keine Bezahlstufe, die den nützlichen Teil zurückhält, und kein Tausch von Qualität gegen Privatsphäre. Der Betrieb kostet fast nichts, weil die Arbeit auf Ihrem Gerät passiert; es gibt also keine Rechenkosten pro Datei, die hereingeholt werden müssten. Wenn Sie nur schauen und nichts ändern möchten: Der EXIF-Viewer liest dieselben Daten und entfernt überhaupt nichts.

Fragen

Fragen zu diesem Werkzeug

Werden meine Fotos irgendwohin hochgeladen?
Nein. Es gibt keinen Upload-Endpunkt. Jedes Byte wird von JavaScript gelesen, geparst und neu geschrieben, das auf Ihrem eigenen Gerät läuft. Sie können es beweisen: Öffnen Sie den Netzwerk-Tab Ihres Browsers und bereinigen Sie eine Datei — Sie werden keine Anfragen sehen. Oder installieren Sie die Seite und schalten Sie Ihr WLAN ab; sie funktioniert weiter.
Verschlechtert das Entfernen von Metadaten meine Bildqualität?
Hier nicht. Die meisten Online-Werkzeuge dekodieren Ihr Bild und speichern es neu, was die Pixel jedes Mal neu komprimiert und Qualität kostet. Wir bearbeiten den Container der Datei direkt und reichen die komprimierten Pixeldaten unverändert durch, sodass das herauskommende Bild Pixel für Pixel identisch mit dem hineingegangenen ist. Nach jedem Durchlauf dekodieren wir beide Dateien und vergleichen jedes Pixel, um es zu belegen.
Was genau wird entfernt?
EXIF (Kamerahersteller und -modell, Seriennummern, Belichtungseinstellungen), GPS-Koordinaten und Höhe, IPTC- und XMP-Felder (Urheber, Copyright, Bildunterschriften, Schlagwörter, Bearbeitungsverlauf), eingebettete Vorschaubilder, C2PA Content Credentials, KI-Generierungsdaten wie Stable-Diffusion-Prompts und -Seeds sowie Container-Kommentare. Drehung, Farbprofil und Copyright können Sie auf Wunsch behalten.
Warum sollte ich Farbprofil oder Drehung behalten?
Weil ihr Entfernen sichtbare Nebenwirkungen hat. Ohne das Orientierungs-Flag werden manche Fotos seitlich angezeigt, und ohne das ICC-Profil können sich Farben auf anderen Bildschirmen verschieben. Beides identifiziert Sie nicht, deshalb bleibt beides standardmäßig erhalten. Copyright- und Urheberfelder identifizieren Sie sehr wohl, deshalb werden sie entfernt, sofern Sie nichts anderes wünschen.
Welche Dateitypen werden unterstützt?
Bilder: JPG/JPEG, PNG, WebP, AVIF, HEIC/HEIF, GIF und TIFF. Video: MP4 und MOV. Videodateien werden in Abschnitten gelesen statt in den Arbeitsspeicher geladen, sodass auch mehrere Gigabyte große Clips funktionieren, ohne Ihren Browser zum Absturz zu bringen.
Gibt es ein Limit für die Dateigröße?
Keine feste Obergrenze, was für einen Online-Metadaten-Entferner ungewöhnlich ist — die meisten setzen eine, weil sie die Bandbreite bezahlen. Hier ist die Grenze der Speicher Ihres Geräts statt eines Upload-Kontingents, und Video wird per Streaming verarbeitet, sehr große Clips sind also kein Problem.
Sollte ich C2PA Content Credentials aus KI-Bildern entfernen?
Das ist Ihre Entscheidung und hängt davon ab, wohin die Datei geht. C2PA ist ein signierter Nachweis darüber, wie eine Datei entstanden ist. Mehrere Plattformen verlangen die Kennzeichnung von KI-Inhalten, und die Transparenzregeln aus Artikel 50 der KI-Verordnung der EU gelten ab dem 2. August 2026. Wir zeigen Ihnen, was in der Datei steckt, und entfernen es auf Wunsch, aber wir helfen Ihnen nicht dabei, KI-Arbeit als etwas auszugeben, was sie nicht ist.
Entfernen soziale Netzwerke Metadaten für mich?
Manche ja, manche nicht, und die, die es tun, entfernen sie meist aus der öffentlichen Kopie und behalten das Original. Sich darauf zu verlassen ist eine schlechte Angewohnheit — entfernen Sie sie vor dem Hochladen, nicht danach. In den Ratgebern finden Sie eine Aufschlüsselung nach Plattform.

Bild-Metadaten

Fragen zu Foto-Metadaten

Was macht ein Metadaten-Entferner?
Ein Metadaten-Entferner löscht die versteckten Informationen, die eine Datei neben dem sichtbaren Teil mit sich trägt. Bei einem Foto sind das EXIF-, IPTC- und XMP-Felder — GPS-Koordinaten, Kamerahersteller und -modell, Seriennummern, Zeitstempel, Bearbeitungsverlauf, Copyright-Zeilen — dazu eingebettete Vorschaubilder und, bei KI-Bildern, C2PA Content Credentials und Generierungsparameter. Ein gutes Werkzeug entfernt nur diese Schicht und lässt das Bild unangetastet. Die meisten Online-Werkzeuge nehmen eine Abkürzung: Sie speichern das Bild neu, was Metadaten als Nebenwirkung entfernt, aber auch Ihr Foto neu komprimiert. Dieser Foto-Metadaten-Entferner schreibt stattdessen den Container der Datei um, sodass die Pixel Byte für Byte identisch herauskommen.
Kann ich Metadaten aus einem Foto entfernen?
Ja, und Sie müssen nichts installieren. Legen Sie das Bild auf diesen Metadaten-Entferner, und es wird in etwa einer Sekunde auf Ihrem eigenen Gerät bereinigt. Ihr Betriebssystem kann das teilweise auch: Unter Windows rechtsklicken Sie die Datei, wählen Eigenschaften, dann Details, dann „Eigenschaften und persönliche Informationen entfernen“; unter macOS können Sie im Informationsfenster der Vorschau den Ort löschen. Beachten Sie, dass eingebaute Werkzeuge oft unvollständig sind — Windows lässt mehrere EXIF-Felder stehen, und keines der beiden fasst C2PA-Nachweise an. Bei vielen Dateien auf einmal nutzen Sie den Stapel-Metadaten-Entferner.
Warum sollte man Metadaten aus Fotos entfernen?

Vor allem, weil Fotos mehr über Sie verraten, als Sie beabsichtigen:

  • Standort. Geotaggte Fotos tragen auf wenige Meter genaue Koordinaten. Ein zu Hause aufgenommenes Bild zeigt auf Ihre Haustür.
  • Identität. Seriennummern von Kamera und Objektiv verknüpfen jedes Foto, das Sie je mit dieser Ausrüstung gemacht haben, und Bildbearbeitungssoftware schreibt oft Ihren echten Namen in die Felder Artist und Copyright.
  • Zeitliche Muster. Zeitstempel über eine Reihe von Fotos hinweg zeichnen Ihren Tagesablauf nach — wann Sie unterwegs sind und wann nicht.
  • Was Sie herausgeschnitten haben. Das eingebettete Vorschaubild entsteht vor Ihren Bearbeitungen und kann den ursprünglichen Bildausschnitt noch zeigen.

Kleinere Dateien sind ein Nebeneffekt: Metadaten machen typischerweise ein paar Kilobyte pro Bild aus.

Wofür werden Metadaten verwendet?
Vieles davon ist wirklich nützlich, deshalb gibt es sie. Orientierungs-Flags verhindern, dass Fotos seitlich erscheinen, und Farbprofile halten Farben zwischen Bildschirmen konsistent — dieses Werkzeug bewahrt beides standardmäßig. Fotografinnen und Fotografen studieren Belichtungsdaten, um aus der eigenen Arbeit zu lernen. Verlage stützen sich für die Lizenzierung auf IPTC-Credit- und Copyright-Felder. Digital-Asset-Management-Systeme nutzen Schlagwörter und Bildunterschriften, um große Bibliotheken durchsuchbar zu machen. Redaktionen und Ermittler nutzen Metadaten, um zu verifizieren, wo und wann ein Bild entstanden ist. Das Problem ist nicht, dass es Metadaten gibt; es ist, dass sie standardmäßig eingeschaltet und von Natur aus unsichtbar sind und deshalb von Leuten geteilt werden, die keine Ahnung haben, dass sie da sind.
Was sind Bild-Metadaten?
Bild-Metadaten sind strukturierte Informationen, die in der Bilddatei stehen, neben dem komprimierten Bild, aber getrennt davon. In der Praxis überschneiden sich drei Standards: EXIF, von der Kamera geschrieben (Hersteller, Modell, Seriennummern, Belichtungseinstellungen, Ausrichtung, Zeitstempel, GPS); IPTC, ein Standard aus Presse und Verlagswesen (Bildunterschrift, Credit, Byline, Copyright, Schlagwörter); und XMP, Adobes XML-Format, das einen Bearbeitungsverlauf und eine Dokumentkennung hinzufügt, die das Speichern überdauert. Container bringen eine eigene Schicht mit — PNG-Text-Chunks, JPEG-Kommentarsegmente, QuickTime-Atome im Video. Eine ausführlichere Erklärung finden Sie unter Was sind EXIF-Metadaten.
Was sind Beispiele für Metadaten?

Echte Felder aus einem gewöhnlichen Handyfoto:

  • GPSLatitude / GPSLongitude / GPSAltitude — wo das Foto aufgenommen wurde und in welcher Höhe.
  • Make / Model / LensModel — Apple, iPhone 15 Pro und das konkrete Objektiv.
  • BodySerialNumber — eine eindeutige Kennung dieser Kamera.
  • DateTimeOriginal / OffsetTime — die genaue Sekunde der Aufnahme und die Zeitzone.
  • Artist / Copyright — meist Ihr echter Name, von der Bildbearbeitung automatisch eingetragen.
  • Software — welche Anwendung die Datei zuletzt geschrieben hat.
  • ThumbnailImage — eine kleine Kopie des Bildes, oft vor der Bearbeitung.

KI-Bilder bringen eigene mit: Prompts, Seeds, Sampler-Einstellungen und Modell-Hashes in PNG-Text-Chunks, dazu signierte C2PA-Nachweise.

Haben alle Fotos Metadaten?
Nein. Originale aus Kamera und Handy fast immer. Screenshots tragen sehr wenig, weil es keine Kamera und keinen GPS-Fix gibt — meist nur das Gerät und einen Zeitstempel. KI-generierte Bilder tragen etwas ganz anderes: Generator-Tags und Content Credentials statt Belichtungsdaten. Und jede Datei, die konvertiert, neu gespeichert oder durch einen Kompressor geschickt wurde, hat unterwegs womöglich das meiste verloren. Soziale Plattformen entfernen Metadaten aus den Kopien, die sie öffentlich ausliefern, ein aus einem Feed heruntergeladenes Bild ist also oft schon nackt. Der einzige Weg, es zu wissen, ist nachzusehen — der EXIF-Viewer liest eine Datei, ohne sie zu verändern.
Wie sehe ich, ob mein Foto Metadaten hat?
Legen Sie es in den EXIF-Viewer. Er listet jedes gefundene Feld auf, gruppiert danach, was es preisgibt, und liest die Datei auf Ihrem Gerät, statt sie hochzuladen. Ihr Betriebssystem bietet auch eine teilweise Ansicht — Eigenschaften und dann Details unter Windows oder „Informationen“ unter macOS —, aber beide zeigen nur einen Ausschnitt, und keines bringt XMP-Verlauf, PNG-Text-Chunks oder C2PA-Nachweise zum Vorschein. Wenn Sie die Kommandozeile bevorzugen, bleibt ExifTool die gründlichste verfügbare Option.
Können Metadaten an Fotos falsch sein?
Häufig, und das ist wichtig, wenn jemand sie als Beweis behandelt. Eine Kamera mit nicht gestellter oder abweichender Uhr stempelt jedem Foto die falsche Zeit auf. Zeitzonen-Offsets fehlen oft oder sind falsch, ein Foto kann also Stunden von seinem tatsächlichen Aufnahmezeitpunkt entfernt erscheinen. GPS braucht einen Fix: in Innenräumen oder in Häuserschluchten können Koordinaten veraltet, ungenau oder schlicht nicht vorhanden sein. Bildbearbeitungssoftware kopiert Metadaten manchmal aus einer Quelldatei in eine Ableitung, sodass die Felder ein anderes Bild beschreiben. Behandeln Sie Metadaten als starken Hinweis auf die Herkunft, niemals als Beweis.
Können Bild-Metadaten gefälscht werden?
EXIF, IPTC und XMP lassen sich frei bearbeiten — es sind gewöhnliche Felder in der Datei, und ein Datum, einen Ort oder ein Kameramodell umzuschreiben dauert mit verbreiteten Werkzeugen Sekunden. Genau deshalb sind Metadaten allein ein schwacher Beweis. C2PA Content Credentials sind die bewusste Ausnahme: Das Manifest ist kryptografisch signiert, Veränderungen sind also erkennbar. Was das Signieren nicht verhindern kann, ist das Löschen — ein Nachweis kann vollständig entfernt werden, was die Datei in denselben Zustand versetzt wie jedes Foto, das nie einen hatte. Dieses Werkzeug entfernt Metadaten und hilft Ihnen nicht, sie zu fälschen; mehr dazu in C2PA erklärt.
Entfernt ein Screenshot eines Fotos die Metadaten?
Er entfernt die Metadaten des Originals, denn ein Screenshot ist ein brandneues, von Ihrem Bildschirm aufgenommenes Bild — der EXIF-Block überlebt das nicht. Als Weg, ein Foto zu bereinigen, ist er trotzdem schlecht, aus drei Gründen. Der Screenshot trägt seine eigenen Metadaten, darunter Ihr Gerät und den Moment der Aufnahme. Sie verlieren Qualität und oft Auflösung, weil Sie eine skalierte Vorschau statt der Originalpixel aufnehmen. Und er entfernt nichts, was im Bild selbst sichtbar ist. Die Datei richtig zu bereinigen erhält die Originalqualität und dauert etwa genauso lange.
Können Foto-Metadaten verändert werden?
Ja. Metadaten sind bearbeitbare Daten, und viele Werkzeuge schreiben einen Zeitstempel um, fügen eine Copyright-Zeile hinzu oder setzen einen Ort. Fotografinnen und Fotografen tun das ständig aus legitimen Gründen — eine Kamerauhr nach einer Reise korrigieren oder IPTC-Credits vor der Auslieferung eines Shootings ergänzen. Dieses Werkzeug entfernt bewusst nur und schreibt nie um, abgesehen davon, dass es Drehung, Farbprofil und Copyright-Felder bewahrt, die Sie ausdrücklich behalten möchten. Metadaten so zu bearbeiten, dass falsch dargestellt wird, wann oder wo ein Bild entstanden ist, ist eine andere Handlung mit echten Folgen, und dafür bauen wir dieses Werkzeug nicht.

Jetzt eine Datei bereinigen.

Kein Konto, kein Upload, kein Wasserzeichen, kein Haken.

Zurück zum Werkzeug